25 Jul 2013

Sv. Dujam Kathedrale in Split

Posted by Srsen Zdenka

 

 Im Inneren des Doms (die jetzige Kathedrale (Sv. Dujam)), zeigt die romanische Kanzel (13. Jh.) reiche Verzierungen, ein besonders schönes Werk dalmatinischer Steinmetzkunst. Der rechte Altar der Kirche mit spätgotischem Baldachin stammt von dem Mailender Bonino (1427), der linke Altar wurde 1448 nach dem Vorbild des rechten von dem einheimischen Künstler Juraj Dalmatinac ausgeführt, beachtenswert dort das eindrucksvolle Relief „Geißelung Christi“. Im Altarraum, der im 17. Jh. angebaut wurde, schöne romanisch geschnitzte Chorstühle, die ältesten Dalmatiens. In der Schatzkammer schließlich eine Sammlung von Geräten der Goldschmiedekunst und von kirchlichen Gewändern aus Romanik, Gotik und Barock; darunter ein besonders schöner Kommunionskelch von 1522.

Der Glockenturm (besteigbar, guter Blick über die Gliederung der Palastanlage) ist 1908 renoviert worden, nachdem man ihn nach Erdbebenschäden schön früher einmal abtragen musste. Beim Eingang zwei romanische Löwen und an der Wand eine ägyptische Sphinx aus schwarzem Granit (15. Jh. v. Chr.).

Gegenüber dem Mausoleum ein kleiner, wahrscheinlich dem Jupiter geweihter römischer Tempel, der im Mittelalter in ein Baptisterium umgewandelt wurde.

Hinter dem Dom die Porta Argentea, das Silberne Tor, das erst 1946 nach dem Abtragen der venezianischen Mauer rekonstruiert werden konnte. Die Porta Aurea, das Goldene Tor, führt an der Nordseite aus dem Palastkomplex hinaus. Davon steht das fast 8 m hohe wuchtige Bronzestandbild des Bischofs Gregor von Nin; um 925 führte der streitbare Kirchenman, dessen Denkmal der bekannte kroatische Bildhauer Ivan Mestrovic geschaffen hat (1929), einen vergeblichen Kampf um die Einführung der slawischen Volkssprache in der Kirche. In dem Park nahebei die Ruine der 1877 ausgebrannten kleinen Euphemia-Kirche aus dem 11. Jh. mit Renaissance-Glockenturm.

Zur Enttäuschung manchen Besuchers die in Split kommen, der innerhalb des Komplexes die Vielzahl uralter Paläste und Häuserreste bestaunt hat, gerät die Besichtigung der Kellerräume (zugänglich gegen Gebühr vom Eingang Porta Aenea). Zwar lagern in den düsteren Gewölben Reliefs, Wandfriese, Säulenbrocken und Freskenteile, aber Einrichtungsgegenstände aus römischer Zeit, die viele hier zu sehen erwarten, fehlen. Das interessanteste an diesen Kellerräumen ist – und deswegen gehen auch die Freilegungsarbeiten weiter, dass sie in ihren Abmessungen genau jenen Gemächern im Obergeschoss entsprechen, die später zugebaut oder zerstört worden sind.

Leave a Reply

Message: