10 Mai 2012

Ausflugsziele kroatischen Urlaubern

Posted by Srsen Zdenka

mostarMostar, die Hauptstadt der Herzegowina, liegt malerisch zu beiden Seiten der Neretva, die von der berühmten türkischen Brücke überspannt wird. Außer diese gibt es in der Stadt noch eine reihe anderer sehenswerter Bauten. Für einen längeren Ferienaufenthalt in Kroatien, lohnt sich Mostar zu besichtigen.

Sehenswertes: – Das orientalisch anmutende ALTSTADTVIERTEL mit seinen zahlreichen Moscheen erkundet man zu Fuß; die hineinführenden Gassen und Straßen enden alle in Fahrverbotzonen. Erstes Ziel aller Besucher ist natürlich die Türkenbrücke, von der junge Männer den Sommer über gegen Trinkgeld 20 m tief in die Neretva springen. Einmal im Jahr, am 27. Juli, findet an der Brücke auch ein sportlicher Wettbewerb der Springer statt.

Auf dem Weg zur Brücke gibt es Zahlreiche Souvenirläden und Werkstätten in denen Schmuck und Geräte produziert werden. Doch sind längst nicht alle Antiquitäten, die hier feilgeboten werden (Kannen, Töpfe, türkische Rauchgeräte), wirklich alt.

Die größte Moschee von Mostar und zweifellos die schönste in der ganzen Herzegowina ist die 1557 erbaute Karadjoz-Beg-Dzamija. Sie zeichnet sich durch ein sehr hohes, schlankes Minarett und eine Kuppel aus.
Unweit der Türkenbrücke kann man die Moschee des Koski Mehmed-Pascha besichtigen. Auffallend an ihr die massive Bauweise und ihre Lage an den Felsen des Neretva-Ufers. Das Minarett der Moschee verschafft den schönsten Blick über die Stadt.
Ein recht interessanter Bau ist auch die alte serbisch-orthodoxe Kirche, 1833 vollendet. Sie ist nicht weit von der Neuen serbisch-orthodoxen Kirche entfernt, die 1873 an einer Stelle entstand, die der regierende Sultan Abdul Asis persönlich ausgewählt hatte. Der Sultan spendete den Orthodoxen auch Geld für den Bau. Die alte Kirche liegt tiefer als die Umgebung, so dass sie zuweilen auch als „unterirdische“ Kirche bezeichnet wird. Sie enthält u.a. eine wertvolle Ikonensammlung und Bilder serbischer, russischer und italienischer Meister.

Blagaj:

Nicht versäumen darf der Besucher der Abstecher zum nur 10 km entfernten Dorf Blagaj , dem das viel später gegründete Mostar im 15 Jh. seine einstige Bedeutung nahm. Auf dem Hügel über dem Dorf thront die Festung Stjepan grad. Die Dorf Straße endet bei der Quelle des Neretva-Nebenflüsschens Buna, das ein gutes Beispieleiner Karstquelle darstellt der Oberlauf des Flusses, Zalomka genannt , verschwindet viele Kilometer entfernt im Karstgebirge. In einem mächtigen Schwall unter einer steil aufragenden Felswand tritt er wieder aus dem Gebirge als Buna-Quelle hervor.

Medjugorje:

Rund 37 km von Citluk entfernt liegt der nunmehr europabekannte neue Wallfahrtsort Medjugorje. Eine Gruppe einheimischer Kinder hatte hier am 24. Juni 1981 erstmals eine Marienerscheinung. Obgleich bisher von der Kirche nicht offiziell anerkannt, wächst die Zahl der Gläubigen ständig. Für sie stehen heute in der kleinen Gemeinde bereits ein paar Tausend Privatunterkünften und seit 1987 eine Bungalow-Anlage mit 300 Betten zur Verfügung.

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