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26 Jan 2016

Mostar und Sehenswuerdigkeiten

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MostarDie größte Moschee von Mostar und zweifellos die schönste in der ganzen Herzegowina ist die 1557 erbaute Karadjoz-Beg-Dzamija. Sie zeichnet sich durch ein sehr hohes, schlankes Minarett und eine Kuppel aus.

Unweit der Türkenbrücke kann man die Moschee des Koski Mehmed Pascha besichtigen. Auffallend an ihr die massive Bauweise und ihre Lage an den Felsen des Neretva Ufers. Das Minarett der Moschee verschafft den schönsten Blick über die Stadt.

Ein recht interessanter Bau ist auch die alte serbisch-orthodoxe Kirche, 1833 vollendet. Sie ist nicht weit von der Neuen serbisch-orthodoxen Kirche entfernt, die 1873 an einer Stelle entstand, die der regierende Sultan Abdul Asis persönlich ausgewählt hatte. Der Sultan spendete den Orthodoxen auch Geld für den Bau. Die alte Kirche liegt tiefer als die Umgebung, so dass sie zuweilen auch als „unterirdische“ Kirche bezeichnet wird. Sie enthält u.a. eine wertvolle Ikonensammlung und Bilder serbischer, russischer und italienischer Meister.

Blagaj:

Nicht versäumen darf der Besucher der Abstecher zum nur 10 km entfernten Dorf Blagaj , dem das viel später gegründete Mostar im 15 Jh. seine einstige Bedeutung nahm. Auf dem Hügel über dem Dorf thront die Festung Stjepan grad. Die Dorf Straße endet bei der Quelle des Neretva Nebenflüsschens Buna, das ein gutes Beispieleiner Karstquelle darstellt der Oberlauf des Flusses, Zalomka genannt , verschwindet viele Kilometer entfernt im Karstgebirge. In einem mächtigen Schwall unter einer steil aufragenden Felswand tritt er wieder aus dem Gebirge als Buna Quelle hervor.

Medjugorje:

Rund 37 km von Citluk entfernt liegt der nunmehr europabekannte neue Wallfahrtsort Medjugorje. Eine Gruppe einheimischer Kinder hatte hier am 24. Juni 1981 erstmals eine Marienerscheinung. Obgleich bisher von der Kirche nicht offiziell anerkannt, wächst die Zahl der Gläubigen ständig. Für sie stehen heute in der kleinen Gemeinde bereits ein paar Tausend Privatunterkünften und seit 1987 eine Bungalow-Anlage mit 300 Betten zur Verfügung.

19 Jan 2016

Urlaub in Kroatien in der eigenen Ferienwohnung

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Ferienhäuser

Kroatien gehört zu den wieder entdeckten Reisezielen. Es ist ein kleines Land, welches mit einer Vielzahl an verschiedenen Ferienwohnungen und Ferienhäuser aufwarten kann. Im Mittelmeerraum hat es das kleine Land inzwischen zu einem der Top-Urlaubsziele gebracht. Alleine aus Deutschland verbringen jedes Jahr zahlreiche Menschen ihren Urlaub in Kroatien. Das Land im Südosten von Europa ist bekannt für sein mildes und schönes Klima, die sonnigen Strände und auch die unberührte Natur. Sowohl Badegäste als auch Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Die größten Städte des Landes, Zagreb sowie Dubrovnik, sind zudem beliebte Urlaubsziele für kulturell interessierte Besucher. Mit der gemütlichen Ferienwohnung oder dem eigenen Ferienhaus in Kroatien ist es ohne Probleme möglich, die unterschiedlichsten Tagesziele problemlos zu erreichen.

Flexibilität durch die eigene Ferienwohnung oder das Ferienhaus

Sie als Urlauber können sowohl Ferienhäuser Kroatien als auch Ferienwohnungen Kroatien in unterschiedlichen Preisklassen mieten. So ist es kein Problem, ob Sie den Urlaub lediglich zu zweit in diesem wunderschönen Urlaubsland verbringen wollen oder auch mit der ganzen Familie bzw. in größeren Gruppen. Mit der richtigen Ferienwohnung oder ein Ferienhaus ist alles möglich.

2 Jan 2016

Interessante Infos zur Insel Kolocep

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Die Insel Kolocep ist ein Teil der Elafiten, einer Inselgruppe im Adriatischen Meer, und gehört zur Gespanschaft Dubrovnik-Neretva. Die Insel hat eine Fläche von etwa 2,3 Quadratkilometern und hat etwa 150 Einwohner. Auf der Insel gibt es zwei Siedlungen, die durch eine sehr schmale Straße miteinander verbunden sind. Hier handelt es sich um die Siedlungen mit den Namen Gornje Celo und Donje Celo. Die Menschen in den Siedlungen leben hauptsächlich vom Tourismus in der Hauptsaison sowie vom Fischfang oder verdienen ihr Geld in der Stadt Dubrovnik. Für Besucher der Insel stehen Ferienunterkünfte wie Ferienwohnungen oder Ferienhäuser bereit. Auf der Insel zu finden sind zwei Berge mit dem Namen Kriz (125 Meter) und Spasovo Brdo (97 Meter).

Zur Geschichte der Insel Kolocep

Die ersten Siedler der Insel waren die Illyrer sowie die Griechen. Der Name Kolocep tauchte erstmalig direkt am Anfang des 14. Jahrhunderts auf. Erstmalig durch die Kroaten besiedelt wurde die Insel im 7. Jahrhundert. Diese errichteten hier wunderschöne alte kroatische Kirchen. Ab dem 14. Jahrhundert beschäftigten sich die Menschen auf der Insel Kolocep mit der Schifffahrt sowie der Korallenfischerei. Dies war genau zu dem Zeitpunkt, als auf der Insel auch die erste Werft errichtet wurde. Seine Blütezeit erlebte die Insel im 15. Jahrhundert, als es dort 65 Schiffe gab. Etwa 100 Jahre später ging es jedoch für die Insel und ihre Bewohner wirtschaftlich leider wieder bergab, woran auch der Angriff der Türken in dieser Zeit schuld war. Viel später, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, wurde das erste Hotel auf der Insel errichtet, womit praktisch der Tourismus Einzug auf die Insel hielt. Heute ist die Insel Kolocep eine kleine Insel mit großer Vielfalt, die immer mehr Urlauber anzieht und diesen eine sehr schöne Möglichkeit bietet, ihren Urlaub zu genießen.

18 Dez 2015

Wissenswertes zur Stadt Kastela

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Die Region Dalmatien befindet sich zwischen den Städten Trogir und Split. Direkt an der Küste zu finden ist die Stadt Kastel, welche im Wesentlichen aus einer Aneinanderreihung mehrerer historischer Kastelle besteht. Früher waren es insgesamt 13 Kastelle, von denen heute jedoch nur noch sieben übrig geblieben sind. Befindet man sich am Flughafen, so sind es bis nach Trogir etwa acht und bis nach Split etwa 18 km. Am Flughafen beginnend heißen die einzelnen Kastela Stafilic, Novi, Stari, Luksic, Kambelovac, Gomelica und Sucurac. Gerne bezeichnete man diese Strecke früher auch als Straße der Kastela, an welcher die historischen Befestigungsanlagen zu finden sind, und zwar eine nach der anderen. Interessant ist jedoch, dass kein einziges dieser Kastela als historische Bauwerke ein Wahrzeichen der Stadt darstellt. Das eigentliche Wahrzeichen ist dagegen ein alter Olivenbaum, der sich im Kastel Stafilic befindet.

Etwas zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten des Ortes Kastela

Bereits im 15. und 16. Jahrhundert wurden in Kroatien sehr viele Orte von den Türken angegriffen bzw. überfallen, so auch der Ort Kastela. Aus diesem Grunde wurden über eine Länge von etwa 16 km am Küstenstreifen in der Bucht mehrere Festungen, die sogenannten Kastells erbaut. Die Siedlungen entstanden später um diese Festungen herum, um eine ausreichende Sicherheit für die Bewohner der Siedlungen zu erreichen. Die heute noch sieben vorhandenen Kastela von ehemals 13 sind durchaus einen Besuch wert, da sie noch in einem recht gut erhaltenen Zustand sind. Natürlich ist der Ort Kastela mittlerweile auch zu einem beliebten Urlaubsziel für Gäste aus allen möglichen Ländern geworden. Der Vorteil der Stadt ist der, das sie sehr zentral gelegen ist. Urlauber können so herrliche Ausflüge zu vielen sehenswerten Städten in der Gegend oder zu den Inseln der Region machen. Noch ein Tipp für die Besucher zum Schluss: Einen wunderschönen Ausblick erhält man, wenn man sich auf den Berg Koziak begibt. Von hier aus kann man wunderbar die Aussicht auf die Bucht von Kastela sowie den vorgelagerten Inseln genießen.

5 Nov 2015

Zagreb und seiner Sehenswürdigkeiten

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Zagreb besichtigt man am beste zu Fuß. Der Verkehr ist außerordentlich dicht. Fast ununterbrochen hindern Linksabbiege-Verbote des ortsunkundigen Touristen ein anvisiertes  Ziel zu erreichen. Der Platz Ban Jelacic (Trg Bana Jelacica) und einige Straßenzüge sind ohnehin Fußgängerzone.

Ein Rundgang beginnt am besten am Platz Bana Jelacica, den alle Straßen Bahnlinien berühren. Er wurde im 17. Jh. als Viehmarkt mit einer Tränke angelegt und hat sich im Laufe der Zeit zum Zentrum der Stadt entwickelt. 1986 erfuhr er eine völlige Neugestaltung.  Der wiedererrichtete Brunnen Mandusevac  erinnert an seinen einstigen Zweck. Das bunte Leben lässt sich eindrucksvoll on zwei Punkten aus beobachten: von der Terrasse des um die Jahrhundertwände erbauten Cafes „Gradska Kavana“ oder von der Dachterrasse des Hauses Neboder am anderen Ende des Platzes, von wo man eine prächtige Aussicht über die ganze Stadt genießt. Auf der dem Dom zugewandten Seite des Platzes erreicht man über eine große Treppe den Dolac, den ältesten und reichsten Markt Zagrebs, der besonders freitags und samstags stark besucht ist.

Oberstadt (Gornji Grad)

Eine Kuriosität ist die Fahrt mit einer Seilbahn, die 150 m vom Hochhaus entfernt in der Gasse Tomiceva beginnt und in der Stadtteil Gradec der Oberstadt (Gornji Grad) führt.  Sie endet an dem mittelalterlichen Wehrturm Lotrscak, von dem aus jeden Tag zum Mittagszeit ein Kanonenschuss abgefeuert wird.

10 Okt 2015

Die kroatische Folklore

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An der Adriaküste ist der Trachtenreichtum kaum überschaubar. In groben Zügen lässt sich aber feststellen, dass die Frauentrachten durch eine lange, dunkelfarbige Tunika, an der Vorderseite und an den Ärmeln mit bunten (meist roten) Wollstickereien oder Seidenstickereien verziert, gekennzeichnet ist. Eine halblange Jacke (Zuba) hängt lose um die Taille.

Im Hinterland überwiegen schwere, mit Schmuck behangene Wolltrachten. Originell sind die Kopfbedeckungen, die vom Kopftuch venezianischen Ursprungs (Istrien) bis zum roten Käppchen (Raum Dubrovnik) reichen. Bei den Männern dominiert die weit gebauschte Kniehose, die zu bunten Westen getragen wird. Breite Stoffgürten und an einen Turban erinnernde Kappen (Kapas) vervollständigt die Männertracht. Im Kroatischen Binnenland zeichnen sich die Trachten besonders durch prächtige Stickereien aus. Oft sind sie aus weißem Leinen, meist bauschig und mitunter kunstvoll gefältelt. Die Frauen tragen über dem langen Gewand eine bunte Schürze und ein Schultertuch, die Männer über der Taille weht eine bunte Weste und hohe Lederstiefel. Die Weibliche Kopfbedeckung besteht auch hier in der Regel aus Kopftüchern  oder teilweise recht eigenwilligen Hauben, die auch die Ohren bedecken.

Der kroatische Staat unternimmt große Anstrengungen, um die Folklore in ihren vielfältigen Aspekten zu erhalten und zu fördern. Einige großen Gruppen treten in der ganzen Welt mit kroatischen Tänzen und Liedern auf. Auch aus der Unterhaltungsmusik sind oft Anklänge an alte Volksmusik herauszuhören. Zahlreiche Folklore Abende werden in allen größeren Städten und Touristenzentren des Landes, besonders während der Sommermonate veranstaltet. Der Tourist ist aber in Kroatien, im Gegensatz zu manch anderen Länder Europas, nicht auf die organisierten Abende angewiesen, um mit der Folklore des Landes in Berührung zu kommen. Er kann hier vielmehr, wenn er mit offenen Augen durch das Land reist, vielerorts noch im Ursprung Zustand begegnen.

28 Sep 2015

Insel Kornati entdecken

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Während ausländische Autoren zur Gruppe der Kornati häufig alle Zadar umgebenden Inseln zählen, versteht man darunter nach kroatische Auffassung neben Kornat nur Zut sowie 145 kleine Eilande von charakteristischen Aussehen: Auf der einen, dem offenen Meer zugewandten Seite bis zu 100 m steil aufragende, abweisende Felswände, auf der Rückseite kleine Buchten. Im Blick von oben erscheinen die Inseln fast rund; sie sind von spärlicher Vegetation bedeckt. Der gesamte Kornati Archipel (etwa 300 km²) ist heute Nationalpark.

Besondere Attraktionen im touristischen sinne bergen die Kornati Inseln nicht. Auf den ersten Blick wirken sie eher öde und abweisend. Der Geograf Rubic schreibt indessen, solche Felsformen, wie sie die Kornati bilden, gebe es auf keiner anderen Insel der kroatischen Adria. Vom Boot aus wecken sie ein Gefühl der Angst und der Unheimlichkeit. Doch dann umkreist der Sportskipper das unwirtliche Eiland und entdeckt auf der Rückseite eine schöne Bucht. Drei oder vier Boote finden gerade darin Platz und Unterschlupf bei Stürmen. Fast jedes Kornati Eiland besitzt eine derartige Schutzhafen. Hier landen auch die Schäfer, die viele Monate des Jahres, solange die Vegetation nicht verdorrt, mit ihren Herden auf den Inseln verbringen. Es gibt auch einige grüne Täler mit Olivenbäumen, aber die Bauern kommen nur selten vorbei, um die Kulturen zu pflegen.

Der unwirtliche Charakter der Eilande zwang auch in früheren Jahrhunderten immer die Bewohner zum Verlassen der Inseln, die angeblich einmal mit Wald bedeckt gewesen sein sollte. Zumindest in der Römerzeit, als reiche Bürger auf den Kornaten Landsitze unterhielten, von denen sich heute noch Fundamente unter der Wasseroberfläche entdecken lassen, waren die Inseln einmal grün. Ein kroatischer Pfarrer, Amos Rube Filipi, verzeichnet in einer 1973 erschienenen Chronik der Kornati zahlreiche Raubüberfälle durch Piraten und Besetzungen durch Soldaten fremder Mächte, die von den Kornati als Brückenköpfen zum Erobern des Festlandes ansetzten. Während des letzten Krieges lieferte das durch Besatzungstruppen nicht kontrollierbare Inselrevier den Partisanen Titos eine ideale Operationsbasis: Bereits 1941 errichtete die Wiederstandstruppe auf der Insel Zut ihren ersten Seestützpunkt für Fischerboote und bald darauf entstand ein fliegendes Lazarett, das immer wieder kurzfristig seinen Standort wechselte. Hier pflegten Partisanen ihre auf dem Festland verwundeten Kämpfer.

Auf den Inseln bestehen nur wenige im Sommer besetzte feste Wohnstätten. Beliebter Treffpunkt der Sportfischer ist ein Restaurant in der Südbucht der Insel Katarina, einen Eiland zwischen Dugi Otok und Kornat. Die einzige Süßwasserquelle sprudelt spärlich in der Bucht Luka Zut auf Zut. Einzelne Gasthäuser auf den Inseln lassen Süßwasser durch Tankschiffe heranschaffen, ansonsten füllen Fischer und Hirten im Frühjahr die Zisternen in den Schutzbuchten auf, deren Inhalt aber für den wachsenden Besuch durch Touristen jetzt oft nicht mehr bis zum Herbst ausreicht.

Bei deutschen Tauch Urlaubern gelten die Kornati schon seit Jahren als Geheimtipp und bei den Besitzern von Motorbooten und Jachten sind sie ebenfalls gut bekannt, d.h. ihrer gefährlichen Untiefen und Riffe wegen auch berüchtigt. Zahlreiche Wracks, teils schon aus venezianischer Zeit, liegen vor den Küsten. Kein Abschnitt der kroatischen Adria ist heute noch so fischreich wie die Kornati. Unterwasserjagd ist allerdings verboten. Zum Tauchen benötigen Urlauber eine Genehmigung der Hafenkapitäne von Zadar oder Biograd. Heute durchstreifen im Sommer Urlauber das Inselrevier, die auf Komfort verzichten können. Unterkünften  findet man auf den Inseln Zut, Dugi Otok, Ravni Zakan, Kartina und Kornat.

Bootstourismus:

Wer die Kornaten erkundigen will, kann Boote mit und ohne Besatzung mieten. Außerdem können sich Abendteuerlustige einwöchigen Motorboot Rundfahrten anschließen, deren Teilnehmer in Zelten übernachten, die zu Beginn der Saison auf einigen Inseln aufgestellt werden. Die Verpflegung unterwegs besteht größtenteils aus selbstgefangenen Fisch. Sportskipper benötigen zum Orientieren innerhalb der Kornaten selbstverständlich nicht nur einen zuverlässigen Kompass, sondern auch genaue Karten. Außer auf Riffe müssen kleine Boote auf Mauern achten, die an einigen Stellen unmittelbar unter der Wasseroberfläche zwischen Inselchen verlaufen.

19 Aug 2015

Inselgruppe Brioni

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Die Inselgruppe im Nordwesten von Pula besteht aus den beiden Hauptinseln Veli Briun (6,9 km²) und Mali Briun sowie aus den kleinen Eilanden Sveti Marko, Gaz Obljak, Supin, Supinic, Galia, Vanga, Pusti, Vrsar, Jerolim und Kotez. Vor allem die Hauptinsel Veli Briun trägt eine üppig blühende Vegetation. Außer mediterranen Pflanzen wie Lorbeer, Föhre und Rosmarin, gedeihen in dem milden Klima auch subtropische Gewächse wie libanesische Zedern, Agaven und Palmen. Nach dem die Brioni-Inseln fast 50 jahrelang Sperrgebiet waren ist die Inselgruppe seit Mai 1985 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelten Inselgruppe (Funde von Werkzeugen, Gräbern und Wohnstätten) kam 117 v. Chr. unter römische Herrschaft. Reiche römische Bürger aus Pula richteten hier bald darauf Sommerresidenzen ein. So wurde in der Bucht Verige an der Ostküste von Veli Briun ein luxuriöser römischer Landsitz entdeckt. Diese “Ferienanlage” dehnte sich 1 km lang am Strand aus. Eine zur See hin offene Loggia verband die verschiedenen Gebäude: Villen, Priesterwohnungen, Stallungen, Bäder, Magazine und eine Palast für den Empfang der Gäste. Im Zentrum lagen drei Tempel, Wände schützten Spaziergänger vor widrigen Winden, die Mauern der Gemächer waren mit kunstvollen Stuckarbeiten dekoriert, die Böden mit schönen Mosaiken bedeckt.

Nach dem Untergang des Weströmischen Reiches fielen die Brionischen Inseln an Byzanz, dann an die Patriarchen von Aquileia, schließlich 1331 an Venedig. Viele Inselbewohner starben an Malaria und die meisten Ansiedlungen verfielen.

1893 kaufte ein Industrieller aus Meran die gesamte Inselgruppe, um sie dem beginnenden Tourismus zu erschließen. Er errichtete Hotels, Strandbäder, legte einen Pferderennplatz sowie Golf und Tennisplätze an. Gärtner verwandelten weite Flächen in Blumen und Pflanzenparadies. Mit Hilfe des hier einst angestellten Bakteriologen Robert Koch wurde die Malaria ausgerottet. Adel und Finanzaristokratie aus ganz Europa verbrachten auf der Hauptinsel in exklusiver Gesellschaft erholsame Kur und Ferientage.

Zwischen den beiden Weltkriegen verblasste der Glanz und währen des zweiten Weltkriegs litt vor allem Veli Brijun unter mehrfachen Beschießungen und Plünderungen. Danach ließ sich Präsident Tito auf der Insel eine Sommerresidenz einrichten und den Hotelkomplex für Staatsgäste ausbauen. Bis zu seinem Tod 1980 hat er das Aussehen der Inseln entscheidend gestaltet. 1984 wurde die Inselgruppe zum Nationalpark erklärt. In organisierten Ausflügen werden heute die Besucher in ca. 3 Stunden durch die Parkanlagen und zu den wichtigsten archäologischen Stätten Veli Briuns und nicht zuletzt zu Präsident Titos Residenz auf der kleinen Nebeninsel Vanga geführt.

Schifffahrt: Segeljachten mit Ziel Pula wird von Fachleuten geraten, wegen erheblicher navigatorischer Schwierigkeiten bei der Inselgruppe Brijuni in Rovinj zu ankern und Pula mit Bus oder Taxi zu besuchen. In dem zwischen der Insel Veli Briun und dem Festlandort Fazana liegenden Fazanski kanal herrschen Strömungen und Winde wechselnder Richtung, die Versetzungen mit 3 km nach Südosten bewirken können. Das Anlegen auf den Inseln ist nicht erstattet. Sie sind nur mit organisierten Ausflugsfahrten ab Fazana oder ab Pula zu erreichen.

Man kann urgeschichtliche Hügelsiedlungen, sogenannten Gradina, das römische Amphitheater, Triumphbogen, frühchristliche Kirchen, byzantinische Mosaiken, romanischen Basiliken und mittelalterliche Städtchen besuchen, Renessancefresken, Türme u. Stadtmauern, wunderschöne Biphoren u. Tryphoren, gotische Kathedralen, Barokpaleste bewundern. Außerdem sind etwa zehn Museen in Istrien, richtige Schatzkammer der Geschichte.

16 Aug 2014

Split in Dalmatien

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Kathedrale Sveti Duje

Kathedrale Sveti Duje

Im Inneren des Doms (die jetzige Kathedrale (Sv. Dujam)), zeigt die romanische Kanzel (13. Jh.) reiche Verzierungen, ein besonders schönes Werk dalmatinischer Steinmetzkunst. Der rechte Altar der Kirche mit spätgotischem Baldachin stammt von dem Mailender Bonino (1427), der linke Altar wurde 1448 nach dem Vorbild des rechten von dem einheimischen Künstler Juraj Dalmatinac ausgeführt, beachtenswert dort das eindrucksvolle Relief „Geißelung Christi“. Im Altarraum, der im 17. Jh. angebaut wurde, schöne romanisch geschnitzte Chorstühle, die ältesten Dalmatiens. In der Schatzkammer schließlich eine Sammlung von Geräten der Goldschmiedekunst und von kirchlichen Gewändern aus Romanik, Gotik und Barock; darunter ein besonders schöner Kommunionskelch von 1522.

Der Glockenturm (besteigbar, guter Blick über die Gliederung der Palastanlage) ist 1908 renoviert worden, nachdem man ihn nach Erdbebenschäden schön früher einmal abtragen musste. Beim Eingang zwei romanische Löwen und an der Wand eine ägyptische Sphinx aus schwarzem Granit (15. Jh. v. Chr.).

Gegenüber dem Mausoleum ein kleiner, wahrscheinlich dem Jupiter geweihter römischer Tempel, der im Mittelalter in ein Baptisterium umgewandelt wurde.

Hinter dem Dom die Porta Argentea, das Silberne Tor, das erst 1946 nach dem Abtragen der venezianischen Mauer rekonstruiert werden konnte. Die Porta Aurea, das Goldene Tor, führt an der Nordseite aus dem Palastkomplex hinaus. Davon steht das fast 8 m hohe wuchtige Bronzestandbild des Bischofs Gregor von Nin; um 925 führte der streitbare Kirchenman, dessen Denkmal der bekannte kroatische Bildhauer Ivan Mestrovic geschaffen hat (1929), einen vergeblichen Kampf um die Einführung der slawischen Volkssprache in der Kirche. In dem Park nahebei die Ruine der 1877 ausgebrannten kleinen Euphemia Kirche aus dem 11. Jh. mit Renaissance Glockenturm.

Zur Enttäuschung manchen Besuchers die in Split kommen, der innerhalb des Komplexes die Vielzahl uralter Paläste und Häuserreste bestaunt hat, gerät die Besichtigung der Kellerräume (zugänglich gegen Gebühr vom Eingang Porta Aenea). Zwar lagern in den düsteren Gewölben Reliefs, Wandfriese, Säulenbrocken und Freskenteile, aber Einrichtungsgegenstände aus römischer Zeit, die viele hier zu sehen erwarten, fehlen. Das interessanteste an diesen Kellerräumen ist und deswegen gehen auch die Freilegungsarbeiten weiter , dass sie in ihren Abmessungen genau jenen Gemächern im Obergeschoss entsprechen, die später zugebaut oder zerstört worden sind.

29 Mai 2014

Die Geschichte von Insel Hvar

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Hvar-KircheHvars Geschichte ist sehr bewegt verlaufen, immer wieder wechselten die Beherrscher. Höhlenfunde weisen eine Besiedlung schon in der Jungsteinzeit nach 385 v. Chr. gründeten Griechen auf der Insel die Siedlung Pharos (sie kamen von Kykladen-Insel Pharos) und kurz darauf die zweite Ansiedlung Dimos an der Stelle der heutigen Stadt Hvar. 235 v. Chr. gelangte die Insel in den Staatsbereich des Illyrischen Königs Agron. 219 v. Chr. landeten die Römer, die bis zum 7. Jh. N. Chr. das Sagen hatten. Nun wurde die Insel von Slawen aus dem Neretva-Gebirge besiedelt. Von 870 bis 886 gehörte Hvar zum byzantinischen Reich, dann hatten wieder die slawischen Neretvaner  das Heft in der Hand.  Im 11. Jh. Regierten die kroatischen Könige Hvar, 1145-64 gehörte die Insel erstmals zum venezianischen Reich, dann 1164-80 zu Byzanz. Von 1180 bis 1278 regierten die ungarisch-kroatischen Könige, die anschließend wieder von den Venezianern abgelöst wurden, von 1358 bis 1420 war Hvar erneut unter der Oberhoheit der ungarisch-kroatischen Königen, dann gehörte die Insel zu Bosnien und schließlich zur Republik Dubrovnik.

Von 1420 bis 1797 war Hvar wieder unter venezianischer Oberhoheit. Von 1797 bis 1806 unterstand Hvar Österreich, 1806-13 Frankreich, 1813 bis 1918 erneut Österreich. Von 1918 bis 1922 dauerte die Besetzung durch Italien, dann fiel die Insel an das Königreich Jugoslawien. Im April 1941 besetzten italienische Truppen die Insel, die nach der Kapitulation Italiens 1943 durch deutsche Verbände abgelöst wurden. Im September 1944 eroberten Partisanenverbände Hvar.